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Donald Trump findet keine Freunde mehr - die Luft wird immer dünner

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Donald Trump findet keine Freunde - die Luft wird immer dünner

19.08.2017

Donald Trump, Präsident der USA - bekannt aber höchst unbeliebt - findet nun offenbar auch in den eigenen Reihen keine Freunde mehr. Grund für den Verlust der letzten treuen Weggefährten ist seine Äußerung zu den Vorfällen in Charlottesville, bei denen Trump meinte, es gäbe auch unter den rechtsgesinnten Extremisten gute Menschen. Presse, Medien, Wirtschaft und sogar Parteigenossen sind empört über diese Aussage Donald Trumps. Was ihm noch bleibt, ist lediglich die kleinste Basis seiner treuesten Parteianhänger. Das Ausmaß seines Vertrauensverlustes zeigte sich auch bei dem treuen Fernsehsender FOX, der sonst auf einer Wellenlinie mit Donald Trump, oder zumindest mit seiner republikanischen Partei, schwimmt.

Der hauseigenen Moderatorin fiel es äußerst schwer, noch ein paar Republikaner zu finden, die sich wohlwollend zu Donald Trumps Äußerungen positionieren wollen. Sonst haben Republikaner kein Problem damit, in den News des konservativen Haussenders FOX zu erscheinen, doch den US-Präsidenten Donald Trump wollte auch hier niemand mehr verteidigen. Sogar der sonst so treue republikanische Politikbeobachter Gianno Caldwell wollte sich nicht mehr rückendeckend hinter Donald Trump, seinen Äußerungen und seine Politik stellen. Stattdessen meinte er, Donald Trump habe das Gewissen der USA verraten und sein Land im Stich gelassen.

Donald Trump besitzt kein politisches Kapital mehr. Mehrere Firmenbosse zeigten schnell Distanz zu ihm und CEOs kündigten die Mitgliedschaft in Donald Trumps Wirtschaftsrat. Nach seiner Wahl hatten die Republikaner noch große Hoffnungen, mit einer republikanischen Mehrheit im Kongress und Donald Trump im Weißen Haus große Reformen vorantreiben zu können, weshalb der Vertrauensvorschuss für Donald Trump auch besonders groß ausfiel. Nach den vergangenen erfolglosen Monaten verlieren aber immer mehr Republikaner die Toleranz für Donald Trumps Eskapaden. Parteistratege Ryan Williams äußerte sich über die Ansichten der Republikaner zu ihrem Präsidenten Donald Trump wie folgt: "Sie sind frustriert, dass ihr Präsident sie zu einer Debatte über Rassismus zwingt, anstatt über Steuernachlässe oder Infrastruktur zu sprechen."

Die Abkehr der Privatwirtschaft von Donald Trump ist ein weiterer herber Rückschlag. Donald Trump galt mit seinem eigenen Unternehmererfolg als großer Hoffnungsträger und Garant für künftige wirtschaftliche Erfolge vieler Unternehmungen der USA. Donald Trump besaß das Image als Firmenflüsterer und echte, eigene, persönliche Marke. Hier hatte Donald Trump aber vor allem mit seinem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen für große Unzufriedenheit gesorgt. Aus Angst vor dem Zorn des Präsidenten zögerten wirtschaftliche Unternehmen trotzdem lange, sich von Donald Trump abzuwenden. Dass dies nun aber trotzdem geschah, ist eine Katastrophe für seine republikanische Partei und seine Präsidentschaft.

Quellen:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-08/donald-trump-charlottesville-republikaner-unterstuetzung
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-08/donald-trump-charlottesville-republikaner-unterstuetzung/seite-2


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