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Bosbach läuft davon

kürzere Berichte

Wir machen nicht blau, das ist Eskalationsunterbindung!

Wolfgang Bosbach (CDU) verlässt Studio: Samenspende, Amtsenthebung, Linksaktivistin

13.07.2017


Es ist der 13. Juli 2017: Die Lagerung von Tiefkühlsperma ist endlich steuerfrei, gegen Donald Trump starten Pläne eines Amtsenthebungsverfahrens und Wolfgang Bosbach verlässt das Studio. Der Grund: Linksaktivistin und ehemalige Grüne Jutta Ditfurth; zumindest für das letztere Ereignis. Die Silbe Ei passt gut, etwas in der Art war überall im Spiel.

Bei einem Wortgefecht bei Maischberger fühlte sich der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach von der Linksaktivistin und ehemaligen Grünen Jutta Ditfurth so angegriffen, dass er kurzum das Fernsehstudio verließ. Das Thema war der G20-Gipfel. Jutta Ditfurth erläuterte ihre Sicht; die Polizei bemühte sich bei den G20-Krawallen nicht um Deeskalation, sondern hätte die Gewalt gefördert und angeheizt. Zuvor muss Jutta Ditfurth ähnlich argumentiert haben und irgendwann hatte der CDU-Mann Bosbach zu viel. Entschlossen ließ er sich nicht mal von Moderatorin Sandra Maischberger aufhalten. Die Erklärung für sein Verhalten: Jutta Ditfurth solle sich nicht als Oberintellektuelle aufspielen und im gleichen Atemzug Polizisten beleidigen.

Schlüsse daraus kann wohl jeder selber ziehen. Die Meinungsfreiheit sollte in Deutschland hochgehalten werden, genauso wie es auch in jedem anderen Land geschehen sollte. Sicher sprach Jutta Ditfurth die Meinung vieler Linksaktivisten, und vielleicht nicht nur derer, aus. Andererseits fühlt sich ein CDU-Politiker wie Wolfgang Bosbach vielleicht auch zu Recht angegriffen. Seine Regierung ist für die Sicherheit, wie für vieles andere, in unserem Land verantwortlich. Flächendeckende Fehler der Polizei betreffen auch seine schwarz-rote Bundesregierung. Ob eine Beleidigung tatsächlich vorlag, sollte vorsichtig, aber energisch, hinterfragt werden. Allerdings ist auch jeder überforderte Polizist trotzdem auch nur ein Mensch, der vielleicht Angst um seine Familie und seine Zukunft hat. Das sollte genauso bedacht werden wie das Schicksal der Aktivisten. In einem Punkt hat Jutta Ditfurth vermutlich Recht: Die Flucht Bosbachs wird nichts zur Klärung der Umstände zugunsten eines besseren Umganges in der Zukunft positiv beisteuern; ebenso wenig wie Eskalation von beiden Seiten.


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